Luftfeuchtigkeit
Als
Luftfeuchtigkeit oder Luftfeuchte wird der tatsächliche
Wasserdampfgehalt in der Luft bezeichnet.
Der
Wasserdampfgehalt wird in Relation zur
höchstmöglichen
Aufnahmemenge gemessen. Wir sprechen hier von der relativen
Luftfeuchtigkeit.
In Abhängigkeit von Temperatur und Luftdruck ist die Luft in
der Lage,
unterschiedlich grosse Mengen an Wasserdampf aufzunehmen.
Die
Höhe der Luftfeuchtigkeit ist für viele technische,
physikalische und metereologische Vorgänge von Bedeutung. Sie
hat aber auch
Einfluss auf die Gesundheit und das Behaglichkeitsempfinden von Mensch
und
Tier.
Luftfeuchtigkeit
in der Aussenluft
Die relative Luftfeuchte
der Aussenluft wird im wesentlichen
durch metereologische Vorgänge bestimmt. Entsprechend der
maximal möglichen
Aufnahmemenge an Wasserdampf (Sättigung der Luft) kann der
Wert der relativen
Luftfeuchtigkeit jahreszeitenbedingt stark schwanken.
An feuchtwarmen
Sommertagen steigt die relative
Luftfeuchtigkeit gerne einmal
auf 60
oder 70%. An kalten Wintertagen beträgt sie in der Regel
jedoch kaum mehr als
20 bis 30 %.
Luftfeuchtigkeit
in der Raumluft
Die Luftfeuchtigkeit im
Raum wird zunächst bestimmt durch
den Luftfeuchtigkeitsgehalt der Aussenluft. Sie wird durch
Aktivitäten wie
Kochen oder Duschen deutlich erhöht. Auch Zimmerpflanzen
können Einfluss auf
die Raumluftfeuchtigkeit nehmen und diese erhöhen.
Gleichzeitig kann sie durch
Bauelemente, wie Holzfussböden oder auch durch die Lagerung
von vielen Büchern
deutlich gesenkt werden.
Für den
menschlichen Organismus hat sich eine relative
Luftfeuchtigkeit von 40 - 60 % als positiv gezeigt. Höhere
Luftfeuchtigkeit
kann das Raumklima in Bezug auf Milbenpopulation, Schimmelpilz-Wachstum
usw.
negativ beeinflussen. Eine
geringere
relative Luftfeuchtigkeit kann Haut und Schleimhäute
austrocknen und anfälliger
für die Aufnahme von Krankheitserregern machen.
Die
Raumluftfeuchtigkeit kann ohne grossen technischen
Aufwand durch sogenannte Hygrometer überwacht werden.
«... ..
ein gesundes Raumklima wird geprägt durch eine
ausreichend hohe Zahl von Luftionen, einer Raumluftfeuchtigkeit
von relativ 40-60% und keinem bzw. geringem Schadstoffanteil.
»
Angelika Sielmann
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