Baustellen-Staub wird zu einer lebensgefährlichen Bedrohung
Unter diesem Titel berichtete die Tageszeitung "Kölner Stadtanzeiger" in Ihrer
Printausgabe am 25.05.2010 über einen Fall, den viele Stadtbewohner ähnlich
erleben. Die Baustelle vor der Haustüre wird zur "Keimschleuder.
In diesem Fall war die Kinderonkologie der Uni-Klinik Köln
betroffen, die durch den Baustellenstaub einer Gross-Baustelle direkt vor dem
Gebäude hohen Staub- und eben auch Feinstaubbelastungen ausgesetzt war.
Besonders gefährlich war hier der in Bodenstaub zu grossen Mengen vorhandene
Schimmelpilz Aspergillus, der sich gerade bei trockenen Wetterperioden lange im
Staub und in der Luft hält.
Durch Fensterritzen etc. gelangen Feinstaub und Pilzsporen
in die Raumluft und damit in die Atemluft. Für die immungeschwächten kleinen
Patienten eine lebensbedrohende Situation.
Die Leitung der klinischen Abteilung entschloss sich als
Gegenmassnahme und zum Schutz der kleinen Patienten, unter eingeschränkter
Frischlüftung alle Fenster mit Klebeband abzukleben. Ein Eindringen der
Staubbelastungen und Schadstoffe sollte so minimiert werden.
Mehr Infos und Link zur Quelle
Zusammenstellung der Beispiele aus der Praxis zum Thema "Luftverschmutzung":
«
das atmen sauberer luft sollte für uns ein
grundbedürfnis sein.
... erst darüber nachzudenken, wenn das atmen zum "reiz-thema"
wird, ist sicherlich zu spät.
»
Angelika Sielmann
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